Hauskauf-Rechner ermittelt Immobilienerwerb-Nebenkosten

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Neben der reinen Kaufsumme muss man beim Immobilienerwerb mit weiteren Folge- und Nebenkosten rechnen, die teils erheblich sein können. Um diese genau zu kalkulieren, hilft ein Hauskauf-Rechner. So zählen beispielsweise die Gebühren für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags zu den Nebenkosten, die man einkalkulieren muss. Nach dem Wert der Immobilie richten sich diese Gebühren, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Wenn eine Immobilie beispielsweise 300.000 € kostet, belaufen sich die Notarkosten auf rund 1.200 €. Der Hauskäufer bekommt zudem Post vom Fiskus, wenn der Vertrag schlussendlich abgeschlossen ist. Dann muss er nämlich für die Grunderwerbsteuer aufkommen. Bei rund 3,5 % des Hauskaufpreises liegt diese im Moment, im Falle des oben genannten Beispiels also bei rund 10.500 €. Bei der genauen Kalkulation der Immobilie ist der Hauskauf-Rechner behilflich.

Die Schuld beim Fiskus muss umgehend beglichen werden, da die Finanzbehörde erst dann die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung ausfüllt, wenn die Grunderwerbsteuer beglichen worden ist. Und diese Unbedenklichkeitsbescheinigung braucht das Grundbuchamt, damit der neue Hauseigentümer auch ins Grundbuch eingetragen werden kann. Auch diese Dienstleistungen lassen sich die Kommunen natürlich etwas kosten, rund 500 € muss man dafür hinblättern. Die genauen Werte für den Immobilienerwerb ermittelt der Hauskauf-Rechner. So fallen also bei einem Immobilienkauf, der 300.000 € kostet, schon mal rund 14.000 € Nebenkosten an.

In vielen Fällen muss man auch noch die Maklergebühren bezahlen. Auf den Tisch legen muss man dabei (je nach Region unterschiedlich) im Durchschnitt zwischen vier und sechs Prozent. Für den Eintrag der Grundschuld erhebt das Grundbuchamt bei Hypothekendarlehen ebenfalls Gebühren. Wenn man dann in sein Traumhaus eingezogen ist, wird man bereits mit den ersten Abgabebescheiden konfrontiert und zwar für die Abwasser- und Wasserkosten sowie für die Grundsteuer. Auch die Versicherungen dürfen beim Hauskauf nicht außer Acht gelassen werden, so ist eine Grundstücksbesitzer- und Hausbesitzerhaftpflicht ebenso empfehlenswert wie eine Wohngebäudeversicherung.

Bildmaterial: © — Andreas Morlok / pixelio.de —

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